Fährtenarbeit

Fährtenarbeit zeitgemäß "Fährtenarbeit ohne Stress und ohne Zwang" – das ist das Motto der Ausbildungsmethode von Milan Hoyer, die er vor Jahren entwickelt und immer weiter verfeinert hat.


Obwohl die Nasenarbeit an sich sicherlich der ursprünglichen Hundenatur am ehesten entspricht und daher auch jeder Hund die Grundvoraussetzungen mitbringt, ist die Sportfährte eine Kunst für sich. Denn durch die genauen Vorgaben der Prüfungsordnung, welche gerade nicht ein ursprüng-liches Suchverhalten (Stöbern, phasenweise hohe Nase, Geschwindigkeitsveränderungen u.s.w.) verlangen, sondern die ruhige, hochkonzentrierte Suche möglichst ohne jegliche Abweichung - ist es zwingend erforderlich dem Hund von Anfang an die richtige Einstellung und Technik zu vermitteln.

Von Beruf „Schnüffler“

Was der Mensch mit seinen Augen erfasst, „sieht“ der Hund durch seine feine Nase. Besonders Schäferhunde sind durch ihr hochentwickeltes sensibles Riechorgan auch besonders gute Fährtenhunde: Sie können die eingeatmete Luft noch aus 150 Meter Entfernung auf geringste Geruchseindrücke untersuchen. Durch intensives Schnüffeln sorgt die erhöhte Atmungsfrequenz dafür, dass die Gerüche noch genauer identifiziert werden können.

Durch den Einsatz seiner überdurchschnittlich gut ausgebildeten Nase erhält der Hund Informationen über seine Umwelt, an denen er sich orientieren kann. So kann der Fährtenhund – nach einer erfolgreichen Fährtenhundausbildung – Duftspuren folgen und wird zum unentbehrlichen Helfer auf der Suche nach vermissten Personen, Verschütteten oder verscharrten Verbrechensopfern.